Catherine Sullivan «The Audimax Project» im Kunstverein

Catherine Sullivan: Tis Pity She's a Fluxus Whore, 2003, Aktion Arthur Koepke, Courtesy: NAK Aachen

Catherine Sullivan: Tis Pity She's a Fluxus Whore, 2003, Aktion Arthur Koepke, Courtesy: NAK Aachen

Hinweis

Catherine Sullivan «The Audimax Project» im Kunstverein

Künstler sind mitunter ziemlich kindisch: Sie fallen um, streuen Sand auf Bühnen und Gerätschaften, erzählen dummes Zeug, machen Nonsens. Besonders in Dada, Fluxus oder allgemein der Aktionskunst kann es so mitunter vorkommen, dass den Zuschauern der Spass an der Sache gründlich verdorben wird. So auch am geschichtsträchtigen 20. Juli 1964 im Aachener Audimax. Tumultartige Szenen, Körperverletzung und eine Strafanzeige waren die Bilanz einer der angeblich bedeutendsten Veranstaltungen in der Geschichte der Aktionskunst. An jenem Tag fand das legendäre Performance-Festival statt. Wer kennt nicht das Foto eines mit blutiger Nase sein pneumatisches Kreuz empor streckenden Joseph Beuys? Mitstreiter waren Bazon Brock, Robert Filliou, Wolf Vostell und andere. Die aus Los Angeles kommende Catherine Sullivan (*1968) folgte der Inszenierung und drehte am Originalschauplatz einen Film, der das Zentrum der Ausstellung neben zahlreichen wunderschönen Fluxus-Boxen bildet. Auch sie wird am 12.9. im Audimax eine Theaterperformance vor und mit Publikum realisieren. Am 18.9. in der Volksbühne Berlin.
(Sullivan stellt auch vom 4.9. bis 7.11. im Kunstverein Braunschweig aus.)

Bis 
11.09.2004

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