«Der gespiegelte Mensch» im Landesmuseum

Modellorganismen, ©Schweizerisches Landesmuseum

Modellorganismen, ©Schweizerisches Landesmuseum

Hinweis

«Der gespiegelte Mensch» im Landesmuseum

Die Entzifferung des menschlichen Erbguts ist von ungeheurer Brisanz - was die Möglichkeiten, aber auch die Gefahren betrifft. Die Ausstellung thematisiert die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse und untersucht die Folgen, welche sie für das Bild vom Menschen haben können. Organisiert wird sie von «Life Science Zurich», einer Kooperation der Universität Zürich und der ETH Zürich. Zusammen haben sie die Initiative gestartet, um die Forschung in diesem Bereich stärker zu vernetzen. Life Science, das sind die Wissenschaften, die sich mit Leben in all seinen Erscheinungsformen befassen, wozu die experimentellen Naturwissenschaften, Biologie, Chemie und Physik samt den integrierten Methoden der Mathematik und Informatik gehören sowie die klinische Medizin. Die Ausstellung soll den Dialog der häufig allzu hermetischen Naturwissenschaften mit der Gesellschaft fördern und die Frage nach dem «Was bin ich?» nicht vom sozialen und politischen Kontext aus stellen, sondern von den Biowissenschaften her, die durch Schlagworte wie Gentechnik, Stammzellen und Klonieren immer stärker ins öffentliche Interesse geraten sind und in denen die Schweiz weltweit einen Spitzenplatz einnimmt. Die Ausstellung soll Forschung und kulturelle Werte verbinden und Wissenschaft in einem sinnlichen Kontext vermitteln. Zahlreiche Objekte, Filme, Bilder und Projektionen illustrieren nicht nur den Forschungsalltag, sondern zeigen auch, wie sehr die Fragen der Wissenschaft und ihre Resultate unseren Alltag durchdringen. Die Forschungsmodelle Fliege, Wurm, Hefe, Fisch und Ackerschmalwand werden vorgeführt und einige Betroffene erzählen von Freud und Leid eine Forscherin, ein Forscher zu sein.

Bis 
01.01.2005

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