Bhutan

Avalokiteshvara mit elf Köpfen und tausend Armen, Bhutan, 19. Jh, Tusche und Mineralfarben auf Baumwolle

Avalokiteshvara mit elf Köpfen und tausend Armen, Bhutan, 19. Jh, Tusche und Mineralfarben auf Baumwolle

Hinweis

Bhutan

Im kleinen, am Rande des Himalayas gelegenen Königreich Bhutan ist der Buddhismus, trotz sachten Modernisierungsversuchen, nach wie vor tief im Alltag verankert. In mehr als 2'000 Klöstern und Tempeln leben ca 10'000 offiziell registrierte Mönche. Kunst, Musik und Tanz stehen im Dienst der Religion. Selbst das politische System basiert auf den Maximen des Buddhismus, erklärt doch die Regierung Bhutans das «Bruttosozialglück» der rund 700'000 Bewohner und den Umweltschutz zu ihren wichtigsten Leitlinien. Die Ausstellung ist in enger Zusammenarbeit mit Mönchen aus Bhutan, Wissenschaftlern und Behörden entstanden. Gezeigt werden Kloster- und Tempelschätze, die noch heute in buddhistischen Ritualen eingesetzt werden und nur bei speziellen Zeremonien öffentlich zugänglich sind. Im Zentrum der Ausstellung steht ein bunt bemaltes, für die Ausstellung angefertigtes Tor mit einem Altar. Dazu gesellen sich Gebetsmühlen, Thangkas der 21 Buddhas, goldene Bronzefiguren, die Buddhas, Bodhisattvas, Schutzgottheiten und andere Heilsfiguren darstellen. Neben Filmdokumenten von rituellen Cham-Tänzen gewähren diese ungeheuer lebendig und ausdrucksvoll wirkenden Figuren einen einmaligen Einblick in das religiöse Leben Bhutans.

Bis 
16.10.2010
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Bhutan - Heilige Kunst aus dem Himalaya 04.07.201017.10.2010 Ausstellung Zürich
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