Endstation Meer?

Chris Jordan · Midway: Message from the Gyre, Serie seit 2009, Courtesy of Christophe Guye Galerie

Chris Jordan · Midway: Message from the Gyre, Serie seit 2009, Courtesy of Christophe Guye Galerie

Hinweis

Endstation Meer?

Wer als Albatros zur Welt kommt, hat gute Chancen, noch vor dem Erstflug mit vollem Bauch zu verhungern, weil die Eltern Plastikteile statt Fische ins Nest gebracht haben. Weltweit gelangen jährlich über sechs Millionen Tonnen meist fester Abfälle ins Meer. Plastik löst sich nicht auf, sondern wird durch Wind und Wellen immer weiter zerkleinert. Die Partikel werden von Tieren aufgenommen und gelangen in die Nahrungskette. Da weinen Meerjungfrauen bittere Tränen: In der Installation ‹Meermaid's Tears› zeigen Richard und Judith Lang mit Fototableaus und Sandtischen die verschiedenen Facetten von Mikroplastikstücken auf. Tamara Aepli lässt uns fotografisch und zeichnerisch «Eintauchen» - und macht das irritierend poetisch. Zentrales und raumeinnehmendes Element der Ausstellung ist die sich auf die Besucher ergiessende ‹Substantielle Menge Original Plastikschwemmgut›. Die Themengruppen ‹Plastik im Meer› und ‹Plastik im Alltag› untersuchen Fragen von Materialkreisläufen bis zur Auswirkung auf Natur und Mensch. Info-Lounge, Kino, ein Aktions- und ein Resonanzraum sowie vielfältige Begleitanlässe inklusive Kinder-Parcours ergänzen die von Zürich aus auf Wanderschaft gehende Ausstellung.

Bis 
22.09.2012
Ausstellungen/Newsticker Datumaufsteigend sortieren Typ Ort Land
Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt 04.07.201223.09.2012 Ausstellung Zürich
Schweiz
CH
Autor/innen
Thomas Schlup

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