Christine Bänninger und Peti Wiskemann

Christine Bänninger und Peti Wiskemann · Souvenir du Paradis, 2014, Schloss Hegi Winterthur

Christine Bänninger und Peti Wiskemann · Souvenir du Paradis, 2014, Schloss Hegi Winterthur

Christine Bänninger und Peti Wiskemann · Die Kunstpost, 2013, Kunstaktion in ‹Reactivate! Art in public space›, Stadt Zug 2013

Christine Bänninger und Peti Wiskemann · Die Kunstpost, 2013, Kunstaktion in ‹Reactivate! Art in public space›, Stadt Zug 2013

Hinweis

Christine Bänninger und Peti Wiskemann

Performances zu zweit im öffentlichen Raum: Das Künstlerpaar Christine Bänninger (*1959) und Peti Wiskemann (*1969) geben sich ein geistreiches und witziges Hin und Her und erfreuen dadurch das Publikum mit luftigen Kunstwerken für die Ewigkeit. Malerisches und zeichnerisches Handwerk kommen hier als spontane Aktion zusammen.
Einen Nachmittag im Paradies verbringen, am Kiosk bei Herrn und Frau Paradies - beide selbst in Zeitungspapier verpackt - für ein paar Batzen ein kleines Souvenir in Zeitungspapier kaufen, was für eine Freude! Zu Hause sein, das Souvenir aus dem Zeitungspapier wickeln und ein Stück Paradies in den Händen halten, sei es ein Tellerchen mit Palmenblatt, ein Plastikvögelchen oder eine Muschel. Herr und Frau Paradies im Zeitungskostüm haben die kleinen Wunderdinge im Brockenhaus besorgt, das goldene Schnürchen mit Kleber appliziert und aus dem Nichts ein Stück Paradies gezaubert anlässlich ihrer Performance ‹Souvenir du Paradis› im Rahmen der Ausstellung ‹Hortus Conclusus› im Schloss Hegi Winterthur.
Herr und Frau Paradies sind Peti Wiskemann, Künstler und Zeichner, und Christine Bänninger, Performancekünstlerin und Malerin. Sie treten mit gemeinsamen, spontanen und witzigen Aktionen mit dem Publikum in Dialog: Es wird gemalt, gezeichnet, produziert und kommentiert. Ein dreifaches Hin und Her zwischen den beiden Künstlern auf der einen Seite und dem Publikum auf der anderen Seite.
Als imaginärer Postschalter platzierte sich Bänningers und Wiskemanns ‹Kunstpost› in einer grossen Kartonkiste, in der sie Postkarten produzierten. Die ‹Kunstpost› lebte von spontanen und spielerischen Aktionen, das Projekt veränderte sich laufend, je nach Ort, Jahreszeit und Publikum und wurde so zu einem flüchtigen öffentlichen Kunstwerk.
Jedes Spiel hat Regeln, so werden die gemeinsamen Performances von Bänninger und Wiskemann jeweils von einem klaren Konzept getragen: Hüte und Kleider sind wichtig. Sie betonen das Spielerische einer Aktion aber auch das Abstrakte, denn es wird nicht hauptsächlich gezeichnet und gemalt, um ein schönes Kunstwerk zu erschaffen, sondern um damit die Kommunikation am Laufen zu halten. Das Publikum schaut zu, wie gezeichnet und gemalt wird, wie sich während der Aktionen die Zeit verflüchtigt und am Ende ein Ganzes, etwas Gemeinsames entstanden ist, sei es eine Wand voller Zeichnungen, ein Wald aus gezeichneten Papierschnipseln, Postkarten für die Liebsten oder eben ein Souvenier aus dem Paradies.

Bis 
15.09.2017
Ausstellungen/Newsticker Datum Typ Ort Land
Christine Bänninger, Peti Wiskemann 12.05.201724.06.2017 Ausstellung Zürich
Schweiz
CH

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