Bob Wilson: Balthus Unfinished

Balthus · Mise aux carreaux I, Öl und Kreide auf Leinwand, 225–230 cm, Atelier Rossinière. Foto: Harumi Klossowska

Balthus · Mise aux carreaux I, Öl und Kreide auf Leinwand, 225–230 cm, Atelier Rossinière. Foto: Harumi Klossowska

Hinweis

Bob Wilson: Balthus Unfinished

Lausanne — Das alte Musée cantonal des Beaux-Arts im Palais de Riponne ist seit dem Ende der Ausstellung von Ai Weiwei geschlossen. Das neue wird erst im Herbst 2019 im Neubau von Barozzi Veiga am Bahnhof eröffnet, unter dem künstlerische Utensilien verschiedener Persönlichkeiten vergraben wurden. Damit soll bezeugt werden, dass die Arbeit der Kunstschaffenden in diesem Haus immer im Mittelpunkt stehen soll. Direktor Bernard Fibicher und sein in den letzten Jahren notabene durch die Aufstockung von zwei auf vier Konservatoren/innen verstärktes Team macht auch aus der nun hängenden Situation das Beste und plant eine Manifestation, die zu ergreifen verspricht. So arbeitet Bob Wilson zurzeit daran, die unvollendeten Zeichnungen von Balthazar Klossowski de Rola, genannt Balthus, im noch fragmentarischen Neubau von Barozzi Vega für zehn Tage in Szene zu setzen, was zweifellos der vielleicht bedeutendsten Frage im Zusammenhang mit Kunst viel Nahrung eröffnen wird, nämlich der Beziehung von Schaffensprozess und Rezepetionsarbeit. Diese kann nicht nur auf Kunstschaffende und Kunstbetrachtende aufgeteilt werden, sondern vermag durchaus auch überkreuz zu verlaufen. Das Publikum sei dabei angehalten, die speziellen Öffnungszeiten dieser Ausstellung zur Kenntnis zu nehmen. Auf bald! 

Bis 
09.09.2018

MCBA, 31.8.–9.9.2018., Mo–Fr 18–21 Uhr, Sa+So 10–18 Uhr, www.mcba.ch

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