Maia Gusberti gewinnt Frauenkunstpreis 2017

Maia Gusberti, 2017

Maia Gusberti gewinnt Frauenkunstpreis 2017

Bern — Maia Gusberti (*1971) wurde der von privater Stiftung verliehene und mit CHF 10’000 dotierte Frauenkunstpreis zugesprochen. Die    Berner Künstlerin versucht, neue Perspektiven auf grosse Themen wie Krieg, kulturelle Grenzen, sozio-politische Landschaften zu entwickeln. Sie beschäftigt sich vor allem mit Städten und kartografischen Szenerien, die sie selbst zusammensetzt. In ihrem aktuellen Projekt ‹Entangeld Archives› behandelt sie die Beziehung zwischen Fakten und Fiktion, Hier und Dort, Wiederaufbau und Krieg. Aus fragmentarischem Bildmaterial hat sie eine fiktive Stadt gestaltet, die einen Raum bilden soll, um über aktuelle Tragödien sprechen zu können. Durch das Verweben von Film und Buch und durch das sorgfältig recherchierte Bildmaterial gelinge es Gusberti, schwierige politische Kontexte nicht zu kommentieren, sondern vielmehr zu öffnen. Ihre Arbeit strahle zudem einen stark persönlichen Prozess der Auseinandersetzung mit den gewählten Inhalten aus. Gusberti hinterfrage auch immer wieder ihre eigene Rolle als Künstlerin. Vor Kurzem wurden ihre Arbeiten in der Galerie Brunner gezeigt.

http://www.frauenkunstpreis.ch

Künster/innen
Maia Gusberti

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