Aurélien Gamboni und Sandrine Teixido — A Tale as a Tool

Aurélien Gamboni und Sandrine Teixido, Sur les eaux du maelström, 2014

Aurélien Gamboni und Sandrine Teixido, Sur les eaux du maelström, 2014

Aurélien Gamboni und Sandrine Teixido — A Tale as a Tool

Genf — Wie können wir uns intellektuell, emotional und politisch auf die schwerwiegenden Veränderungen unserer Umwelt einstellen, für die sich die Zeichen von Temperarturrekorden bis zu Migrantenströmen mehren? Die Kunstschaffenden Aurélien Gamboni (*1979) und Sandrine Teixido (+1974), welche beide den Lehrgang ‹Arts et Politique› von Bruno Latour absolviert haben, beschäftigen sich seit 2011 wie vor ihnen bereits wichtige Intellektuelle wie Norbert Elias und Marshall McLuhan ausgehend von der Short Story von E. A. Poe ‹A Descent into the Maelstroem› mit der Frage, wie wir von Erzählungen lernen können; wie wir uns durch vernünftige, aus feinem Beobachten und klarem Abwägen gewonnenen Entscheidungen aus gefährlichen Situationen befreien können, statt diese durch überhastete Handlungen zu verschlimmern. Vom 7. bis zum 17. September werden sie die Entdeckungen ihrer rund um den Globus geführten Erforschungen im Centre de la photographie in einer Installation vorstellen. Täglich wird in der Ausstellung darüber hinaus die Bühne frei gegeben für Vorträge, Lesungen und Debatten mit wichtigen Figuren aus den Bereichen der Ökologie wie Yves Citton, Emile Hache und John Tresch, die für ein weiteres Publikum von den Unités Radiophoniques Mobiles DUUU übertragen werden.

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