Das Museum an der Strippe

Tischtelefonapparat, Zwietusch, Hersteller, 1930er-Jahre, Gebrauchsort: Berlin, Courtesy Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen. Foto: Ute Franz-Scarciglia

Tischtelefonapparat, Zwietusch, Hersteller, 1930er-Jahre, Gebrauchsort: Berlin, Courtesy Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen. Foto: Ute Franz-Scarciglia

Das Museum an der Strippe

Berlin — Hier geht’s um Vorstellungsvermögen und Hören! Seit Ende Januar bietet die neue Reihe der Staatlichen Museen zu Berlin mehrmals wöchentlich ein inklusives Vermittlungsangebot für blinde, sehbeeinträchtigte und sehende Menschen an. In Telefonführungen, die sich dem Programm oder Sonderausstellungen der jeweiligen Häuser widmen, erhält man bei ‹Dekadenz und dunkle Träume› etwa Einblick in den belgischen Symbolismus – eine Ausstellung der Alten Nationalgalerie, die seit Mitte Januar eigentlich abgelaufen ist –, wirft mit ‹Zeit für Fragmente› einen Blick auf Joseph Beuys und die im Hamburger Bahnhof untergebrachte Sammlung Marx oder fragt, wie im Bode-Museum, ganz grundsätzlich ‹Woran erkennt man Kunststile?›. Ein Guide moderiert die jeweils 45-minütigen Veranstaltungen, für die man sich vorher anmelden muss. Dabei arbeitet auch der Guide, erfahren in inklusiven Veranstaltungen, vom häuslichen Schreibtisch aus und versucht via Festnetz oder Handy mit den maximal 12 Teilnehmer*innen ins Gespräch zu kommen. Voraussichtlich bis April wird die Veranstaltungsreihe fortgeführt, die aktuellen Termine erfährt man über die Website, wo man sich auch anmelden kann.

Kosten pro Führung 5 €, Online-Buchung erforderlich 
www.smb.museum/veranstaltungen

Autor/innen
Miriam Wiesel

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