Kunstmusem Bern — Meret Oppenheim Digital

Meret Oppenheim, Bauernfrau, auf dem Kopf einen Korb tragend, Ölfarbe auf ausgesägtem Holz, 25 x 20 x 8 cm, 1960, Kunstmuseum Bern, Legat Meret Oppenheim, Ansicht aus 3D-Scan und Photogrammetrie. Erstellt durch CL-Y GmbH Zürich

Meret Oppenheim, Bauernfrau, auf dem Kopf einen Korb tragend, Ölfarbe auf ausgesägtem Holz, 25 x 20 x 8 cm, 1960, Kunstmuseum Bern, Legat Meret Oppenheim, Ansicht aus 3D-Scan und Photogrammetrie. Erstellt durch CL-Y GmbH Zürich

Meret Oppenheim, Wolke auf Brücke, Öl auf plastischer Masse über Holzkern, 48 x 24 x 12.2 cm, Kunstmuseum Bern, Legat Meret Oppenheim. Ansicht aus 3D-Scan und Photogrammetrie, erstellt durch CL-Y GmbH Zürich.

Meret Oppenheim, Wolke auf Brücke, Öl auf plastischer Masse über Holzkern, 48 x 24 x 12.2 cm, Kunstmuseum Bern, Legat Meret Oppenheim. Ansicht aus 3D-Scan und Photogrammetrie, erstellt durch CL-Y GmbH Zürich.

Meret Oppenheim ‒ Helvetia Digitalisierungsprojekt im Kunstmuseum Bern, Dokumentar-Video, Screenshot

Meret Oppenheim ‒ Helvetia Digitalisierungsprojekt im Kunstmuseum Bern, Dokumentar-Video, Screenshot

Meret Oppenheim ‒ Helvetia Digitalisierungsprojekt im Kunstmuseum Bern, Dokumentar-Video, Screenshot

Meret Oppenheim ‒ Helvetia Digitalisierungsprojekt im Kunstmuseum Bern, Dokumentar-Video, Screenshot

Kunstmusem Bern — Meret Oppenheim Digital

Bern — Im Herbst steht im Kunstmuseum Bern ein Ausstellungshighlight an: Gezeigt wird mit ‹Meret Oppenheim ‒ Mon exposition› die erste grosse transatlantische Retrospektive der Künstlerin. Die Berner Institution selbst besitzt von ihr rund 350 Werke aus der Zeit zwischen 1930 und 1985 mit einem Spektrum an Materialien, Materialkombinationen und Techniken, das ihr Schaffen gesamthaft prägte. Nun wurde das Konvolut in einem vierjährigen Projekt digitalisiert, das von Helvetia Versicherungen finanziert wurde und 2021 zum Abschluss kommt. Ein kurzer Doku-Clip des Museums bietet Einblick in die Arbeitsschritte und das Potential dieses Unterfangens. 

Das Projekt leistet Pionierarbeit in der Frage, wie sich Digitalisierungsverfahren mit Ansprüchen präventiver Konservierung verbinden lassen, sodass Daten entstehen, die neue Grundlagen für Forschung und Vermittlung bieten. In der ersten Phase wurden die zweidimensionalen Arbeiten auf Papier in Kooperation mit Recom Art GmbH Berlin berührungsfrei gescannt. In den Referenzscans sind nicht nur die Oberflächen präzise erfasst. Sie enthalten zudem Messpunkte, die den Zustand während der Digitalisierung dokumentieren und das sorgfältige Monitoring von Veränderungen unterstützen. Dem internationalen Team von Forschenden, das an der Oppenheim-Retrospektive in Kooperation mit der Menil Collection in Houston und dem MoMA in New York arbeitet, wurden für die jeweiligen Beiträge Arbeitsscans bereitgestellt. Während der zweiten Phase wird ein Verfahren mit 3D-Scan und Photogrammetrie der Zürcher Firma CL-Y auf zwei Skulpturen angewendet. Es zielt darauf ab, die Forminformationen mit Oberflächeninformationen so zu verbinden, dass der Pinselduktus an einer spezifischen Stelle ebenso erfasst wird wie die Merkmale von Auflageflächen und Rückseiten. Bis zur Eröffnung der Retrospektive im Oktober wird ausgelotet, wie die Ergebnisse des Projekts ‹Meret Oppenheim Digital› Teil der Ausstellung und Vermittlung sein können. 

Meret Oppenheim Digital — Video zum Projekt

Ausstellungen/Newsticker Datum Typ Ort Land
Meret Oppenheim. Mon exposition 22.10.202113.02.2022 Ausstellung Bern
Schweiz
CH
Autor/innen
Stefanie Manthey
Künstler/innen
Meret Oppenheim

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