Museum Rietberg — ZOOM – Virtuelle Entdeckungsreisen

ZOOM – Virtuelle Entdeckungsreisen im Museum Rietberg ‹Indien: Shiva, Ganesha und Co.› 

ZOOM – Virtuelle Entdeckungsreisen im Museum Rietberg ‹Indien: Shiva, Ganesha und Co.› 

ZOOM – Virtuelle Entdeckungsreisen im Museum Rietberg ‹Indien: Shiva, Ganesha und Co.› 

ZOOM – Virtuelle Entdeckungsreisen im Museum Rietberg ‹Indien: Shiva, Ganesha und Co.› 

ZOOM – Virtuelle Entdeckungsreisen im Museum Rietberg ‹Indien: Shiva, Ganesha und Co.›, Interaktive Bilder, Ganeshas Familie. 

ZOOM – Virtuelle Entdeckungsreisen im Museum Rietberg ‹Indien: Shiva, Ganesha und Co.›, Interaktive Bilder, Ganeshas Familie. 

Museum Rietberg — ZOOM – Virtuelle Entdeckungsreisen

Zürich — Wer bei Zoom an die Vergrösserung eines digitalen Bildes denkt, liegt nur halb richtig. Das Museum Rietberg geht mit der Webanwendung ‹ZOOM› viel weiter und bietet eine multimediale Auseinandersetzung mit ausgewählten Werken aus der Indien-Sammlung. 

Eintauchen ist im wörtlichen Sinn möglich: ‹Interaktive Bilder›, die zunächst flach erscheinen, entpuppen sich bei näherem Hinsehen als dreidimensional aufbereitete Bildräume. Darin können auf verschiedenen Ebenen Audiostreams mit wissenswerten Informationen aufgespürt und ausgelöst werden. Daneben laden ‹3D-Puzzles› dazu ein, die einzelnen Elemente in die richtige Position zu bringen, um an Hintergrundinformationen zu gelangen oder das zusammengesetzte 3D-Objekt zu inspizieren. Hinter dem Titel ‹Virtual Reality› verbergen sich dreidimensionale Welten, in denen Gegenstände eingesammelt werden müssen, um mehr über einzelne hinduistische Gottheiten wie Shiva und Ganesha zu erfahren. Diese virtuellen Welten können sogar stereoskopisch erlebt werden, wenn das Smartphone zusammen mit einer Google Cardboard als VR-Brille verwendet wird.

Dieses Webangebot besticht dadurch, dass digitale Kunstvermittlung als etwas grundlegend Eigenständiges aufgefasst wird und dementsprechend andere Formen der Repräsentation von Kunst gewählt werden als jene, die in einer Museumsausstellung zur Anwendung kommen. Mit den leuchtend bunten Farben richtet sich ZOOM eher an Kinder (empfohlen ab 8 Jahren), ist aber auch für Erwachsene informativ und ein vergnüglicher Zeitvertrieb. 

Wer noch mehr erkunden und sich vertieft mit der Sammlung buddhistischer Kunst des Museum Rietbergs auseinandersetzen möchte, ist mit einer weiteren webbasierten App ‹Nächster Klick Nirvana› gut bedient. Da bei der Gestaltung ein besonderes Augenmerk auf Inklusion und damit Barrierefreiheit gelegt worden ist, dürfte ein breites Publikum Gefallen an der Anwendung finden.

ZOOM – Virtuelle Entdeckungsreisen im Museum Rietberg, https://kunstvermittlung.museum-rietberg-zuerich.ch/
‹Nächster Klick Nirvana – Was ist Buddhismus?›, https://klicknirvana.rietberg.ch/

Weitere digitale Angebote des Museum Rietberg:
Digitale Formate zur Ausstellung ‹Sehnsucht Natur – Sprechende Landschaften in der Kunst Chinas›
Digitale Formate zur Ausstellung, ‹Perspektiven›
Digitale Formate zur Ausstellung, ‹Die vergessene Küste – Archäologie in Honduras›

Autor/innen
Sonja Gasser

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