Max Bill

Ausstellungen/Events Typ Datum Ort Landabsteigend sortieren
Max Bill, Fritz Glarner, Camille Graeser, Hans Hinterreiter, Verena Loewensberg, Richard Paul Lohse Ausstellung 01.01.199015.11.1998
Max Bill Ausstellung 10.10.199815.11.1998
Max Bill Ausstellung 12.12.199807.03.1999
Max Bill, Jakob Bill, Bernhard Luginbühl, Jwan Luginbühl Ausstellung 07.01.199930.01.1999
Max Bill Ausstellung 28.05.200825.08.2008 Berlin
Deutschland
DE
Max Bill Ausstellung 02.02.200830.03.2008 Herford
Deutschland
DE
Max, Jakob und David Bill Ausstellung 11.07.200927.09.2009 Weimar
Deutschland
DE
Max Bill Ausstellung 08.11.200818.01.2009 Ulm
Deutschland
DE
Max Bill - Die Schönheit der Ratio Ausstellung 04.03.200729.07.2007 Weimar
Deutschland
DE
Max Bill Ausstellung 10.09.200508.01.2006 Stuttgart
Deutschland
DE
100 Jahre Bauhaus Ausstellung 23.02.201914.06.2019 Riegel
Deutschland
DE
Max Bill Ausstellung 29.03.200628.06.2006 Milano
Italien
IT
Max Bill Ausstellung 16.06.200109.09.2001 Zürich
Schweiz
CH
Max Bill Ausstellung 28.05.200825.08.2008 Winterthur
Schweiz
CH
Die Präsenz von Max Bill in Brasilien Ausstellung 12.11.201016.12.2010 Basel
Schweiz
CH
Max Bill Ausstellung 20.01.200812.05.2008 Winterthur
Schweiz
CH
Max Bill Ausstellung 20.01.200812.05.2008 Winterthur
Schweiz
CH
Max, Jakob u. David Bill Ausstellung 03.03.200516.04.2005 Muri BE
Schweiz
CH
Max Bill Ausstellung 03.01.200622.02.2006 Zürich
Schweiz
CH
Josef Albers, Max Bill Ausstellung 18.03.201720.05.2017 Basel
Schweiz
CH
Konstruktives Kabinett Ausstellung 13.04.201902.02.2020 Winterthur
Schweiz
CH
max bill bauhaus constellations Ausstellung 09.06.201914.09.2019 Zürich
Schweiz
CH
Max Bill Ausstellung 25.02.201530.05.2015 Palma de Mallorca
Spanien
ES
Max Bill Ausstellung 24.06.201518.09.2015 Cuenca
Spanien
ES
Max Bill Ausstellung 16.10.201517.01.2016 Madrid
Spanien
ES
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Kunstwerk(e) Typ
Konstruktion 1937 Public Art
Colonne Public Art

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Tag 35 - Max Bill

Zum Abschluss der fünften Corona-Lockdown-Woche gibt’s heute ein weiteres Highlight – die Pavillon-Skulptur von Max Bill an der Zürcher Bahnhofstrasse ist vermutlich zusammen mit Tinguelys „Heureka“ eines der bekanntesten und beliebtesten Kunstwerk im öffentlichen Raum der Stadt Zürich.

Die Granitskulptur von Max Bill ist ein Hauptwerk des konkreten Künstlers. Die begehbare Granitskulptur steht an erstklassiger Lage nahe der Bahnhofstrasse. Dem hektischen Treiben bringt die «Pavillon-Skulptur» mit ihren klaren Linien Ruhe und Entspannung entgegen. Die Skulptur, die je nach Blickwinkel aber auch sehr lebendig wirkt, ist sicherlich eines der bekannteren Werke von Max Bill.
Die Skulptur ist aus 63 gleich grossen Granitquadern (42 x 42 x 210 cm) geschaffen. Der Granit stammt aus einem längst geschlossenen Steinbruch im Schwarzwald, wodurch Renovationsarbeiten erschwert werden.

Max Bill (1908-1994) machte sich einen Namen als Künstler, Architekt, Maler, Grafiker und Bildhauer. Sein Erfolg machte ihn in den 1930er Jahren zu einem Exponenten der Schweizer Kunstszene. Er verschrieb sich der Konkreten Kunst, welche sich der Übersetzung abstrakter Ideen in konkrete Gegenstände zum Ziel gesetzt hat. Gemeinsam mit anderen Schweizer Künstlern war er Vertreter der Zürcher Schule der Konkreten, welche sich von Wassily Kandinsky und Paul Klee inspirieren liess.

2013 - genau 30 Jahre nach der Einweihung des Pavillons, wurde er im Zuge der Renovationsarbeiten an der Bahnhofstrasse umfassend saniert. Dabei wurden zwei Steinquader durch neue ersetzt, was allerdings keine leichte Aufgabe war. Der Tages-Anzeiger hat zum Anlass dieser Tätigkeiten einen spannenden Artikel zur Geschichte des Pavillons veröffentlicht, in welchem auch deutlich wird, dass die Skulptur nicht von Anfang an so beliebt war.

«Verschandelung der Stadt, Scheusslichkeit, Geschmacksverirrung, monströs, Versteinerung der Stadt, Hürdenlauf für Zyklopen, Villa Durchzug» – so und ähnlich tönte es 1981 in unzähligen Leserbriefen, nachdem Max Bills Kunstwerk als 1:1-Modell aus Styropor aufgestellt worden war. «Wenn uns das Ausland schon für die Dorftrottel Europas hält, müssen wir es dann auch noch zeigen», empörte sich W. Schmuckli im «Tages-Anzeiger».
Das hinderte die Leute aber nicht daran, das Werk schon bald zur Mittagspause zu bevölkern – genau wie es der Künstler wollte, der für sein Werk immer auch mit den «44 Sitzplätzen» warb, die es anzubieten habe. Die Skulptur «erwünscht sich Besucher, die sie begehen und benützen, als Fotoobjekt, als Kulisse», sagt Max Bills Sohn Jakob.

Der ganze Artikel dazu: https://www.tagesanzeiger.ch/…/die-villa-dur…/story/31747834

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Kunst im öffentlich Raum muss weiterhin öffentlich zugänglich sein - für die ganze Bevölkerung! Deshalb werden wir während dem Corona Lockdown jeden Tag bisher unveröffentlichte Videoaufnahmen von einigen der bekanntesten und spektakulärsten Kunstwerken im öffentlichen Raum auf Social Media posten und der Bevölkerung so digital zugänglich machen, damit man auch zu Hause in Quarantäne Kunst und Kultur geniessen kann.

Passend zum 100-jährigen Geburtstag des Bauhaus zeigt das Museum wichtige Schweizer Vertreter der Konkreten Kunst. 
 
Wie kann man konkrete Kunst definieren? Den Grundsatz der konkreten Kunst brachte Max Bill mit dem folgenden Credo auf den Punkt: «ich bin der auffassung, dass es möglich sei, eine kunst weitgehend auf grund einer mathematischen denkweise zu entwickeln.» Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus den umfassenden Beständen der Sammlung des Kunst Museum Winterthur, ergänzt mit bedeutenden Leihgaben aus Privatbesitz.

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