«Wo Berge sich erheben» in der Kunsthalle Palazzo

Istvan Balogh: Ohne Titel, 2004

Istvan Balogh: Ohne Titel, 2004

Hinweis

«Wo Berge sich erheben» in der Kunsthalle Palazzo

Seit einigen Jahren verfolgt das Kunsthaus Palazzo eine neue Strategie, indem es verschiedene Kuratoren bittet, Ausstellungen einzurichten. Andreas Fiedler untersucht anhand der Künstler Istvan Balogh, Yves Netzhammer und Kocheisen & Hullmann narrative Strukturen in der Kunst. Was für Geschichten erzählen Bilder, welche Strukturen und Sichtweisen sind dafür verantwortlich. Netzhammer produziert einen unermesslichen Fluss von Bildstrukturen, die keine stringente Abfolge erkennen lassen. Baloghs Arbeiten leben von der Inszenierung, die wir als Anfang einer Handlung erkennen und deren Fortgang wir selbst weiterzudenken haben. Kocheisen & Hullmann widmen sich als Künstlerpaar malerisch jeweils dem gleichen Motiv. Jeder malt dieses in seiner individuellen Sichtweise, wobei die Resultate immer nebeneinander aufgehängt werden, sodass die eigentliche Story jeweils zwischen den Bildern entsteht. Die Bilder funktionieren als Katalysatoren für unsere Ideen und Gedanken.

Until 
16.12.2004

Advertisement