Alexander M. Rodtschenko im Museum für angewandte Kunst

Alexander Rodschenko · Raumkonstruktion Nr. 19 (aus der Serie der gleichartigen Formen), 1920-21, Holz, 32,5 x 17,5 x 12,5 cm © Rodschenko & Stepanopva Archive/MAK, Copyright ProLitteris

Alexander Rodschenko · Raumkonstruktion Nr. 19 (aus der Serie der gleichartigen Formen), 1920-21, Holz, 32,5 x 17,5 x 12,5 cm © Rodschenko & Stepanopva Archive/MAK, Copyright ProLitteris

Hinweis

Alexander M. Rodtschenko im Museum für angewandte Kunst

Vor 15 Jahren zeigte das Museum für angewandte Kunst (MAK) eine grosse Retrospektive zu Alexander Rodtschenko und seiner Ehefrau Warwara F. Stepanowa. Nun stellt der Kurator Andreas Kristof "Raumkonstruktionen" vor. Der Maler, Designer, Grafiker, Fotograf und Mitbegründer des russischen Konstruktivismus Alexander Michailowitsch Rodtschenko (1891-1956) entwarf Anfang der 20er Jahre frei schwebende Konstruktionen, kinetische Skulpturen aus Pappe und Holz. Zugleich richtete er mit seinen Studenten aus den künstlerisch-technischen Werkstätten (Wchutemas) einfache massive Vierkanthölzer im Raum auf. Diese Konstruktionen, Bauten, Architekturen wurden fotografiert und dann zerstört.

Das MAK stellt die zugehörigen Skizzen vor und präsentiert Nachbauten, die von besonders markanten Konstruktionen angefertigt wurden. Die von ästhetischen, philosophischen und religiösen Auswüchsen befreite Kunst des Konstruktivismus bereitete den Weg für einen neuen Architekturbegriff vor, der ein Gebäude unabhängig vom jeweiligen zeitgenössischen Stil als Komplex von Raumformen versteht, die in Wechselwirkung zueinander treten. Mit Katalog, hg. von Peter Noever. Infos unter www.mak.at.

Until 
25.02.2006

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