Claudio Conte & Aleks Weber

Hinweis

Claudio Conte & Aleks Weber

Die Achtzigerjahre waren ein bewegtes Jahrzehnt. Es herrschte Kalter Krieg und Repression. Die Jugend opponierte gegen Establishment und «Bünzlis» und kämpfte für selbstbestimmte Räume. Die Rote Fabrik in Zürich, die Alte Kaserne in Winterthur und der Sedel in Luzern wurden damals gegründet. Es gab Alternative, Punks, Yuppies und Werbefuzzis, Heroin wurde zur Modedroge und AIDS die neue Schreckenskrankheit. Zu denjenigen, die in Winterthur den Stadtpark besetzten und die Kunstszene aufmischten, zählten Claudio Conte (1958-1995) und Aleks Weber (1961-1994), beide unangepasst und bereit zum ständigen Wandel. New York wurde ihre Wahlheimat. Weber war politischer Rebell und verbrachte nach einem Anschlag auf das Haus des damaligen Bundesrats R. Friedrich zweieinhalb Jahre in Haft. Conte suchte die Sinnlichkeit.Beide hatten eine vielversprechende Künstlerkarriere als ‹junge Wilde› begonnen, die durch ihren frühzeitigen Tod ein abruptes Ende fand. Die umfangreichen Nachlässe bilden nun den Fundus für zwei aufeinander folgende Einzelausstellungen unter dem gemeinsamen Titel ‹Kurz und heftig›. Als gemeinsame Klammer zu den Einzelausstellungen zeigen die Kurator/innen Lucia Angela Cavegn, Peter Grüter und Peter Killer exemplarische Werke von weiteren Winterthurer Kunstschaffenden, zudem Leihgaben aus der Sammlung Amsler und fotografische und textliche Zeitzeugnisse.

Until 
21.06.2014
Exhibitions/Newsticker Date Type City Country
Aleks Weber 01.06.2014 to 22.06.2014 Exhibition Winterthur
Schweiz
CH
Claudio Conte 04.05.2014 to 22.06.2014 Exhibition Winterthur
Schweiz
CH

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