Mehr-­als-­wohnen — Partizipation in der Genossenschaft

Philip Matesic · Vergiss Deinen Schirm Nicht, 2011. Foto: Dan KrusiIm Rahmen von ‹PlayMobile› liess Philip Matesic Bewohner/innen eines an das Hunziker­Areal angren­zenden Wohnblocks Botschaften für die Zuzüger/innen auf den Asphalt schreiben.

Philip Matesic · Vergiss Deinen Schirm Nicht, 2011. Foto: Dan Krusi
Im Rahmen von ‹PlayMobile› liess Philip Matesic Bewohner/innen eines an das Hunziker­Areal angren­zenden Wohnblocks Botschaften für die Zuzüger/innen auf den Asphalt schreiben.

Frank und Patrik Riklin, Atelier für Sonderaufgaben · Trinkbrunnen, Hunziker­Areal, seit 2015Der ‹Trinkbrunnen› am Dialogweg 6 ist realiter ein Automat, und dieser «sprudelt» nur dann, wenn bestimmte Handlungen ausgeführt werden. Die Brunnenwand darf in Eigenregie übermalt werden.

Frank und Patrik Riklin, Atelier für Sonderaufgaben · Trinkbrunnen, Hunziker­Areal, seit 2015
Der ‹Trinkbrunnen› am Dialogweg 6 ist realiter ein Automat, und dieser «sprudelt» nur dann, wenn bestimmte Handlungen ausgeführt werden. Die Brunnenwand darf in Eigenregie übermalt werden.

Frank und Patrik Riklin, Atelier für Sonderaufgaben · Trinkbrunnen, Hunziker­Areal, seit 2015Der ‹Trinkbrunnen› am Dialogweg 6 ist realiter ein Automat, und dieser «sprudelt» nur dann, wenn bestimmte Handlungen ausgeführt werden. Die Brunnenwand darf in Eigenregie übermalt werden.

Frank und Patrik Riklin, Atelier für Sonderaufgaben · Trinkbrunnen, Hunziker­Areal, seit 2015
Der ‹Trinkbrunnen› am Dialogweg 6 ist realiter ein Automat, und dieser «sprudelt» nur dann, wenn bestimmte Handlungen ausgeführt werden. Die Brunnenwand darf in Eigenregie übermalt werden.

Stefan Baltensperger und David Siepert · Die Glocke, Hunziker-­Areal, 2018. Foto: Eva LinderDie in einem Festakt am 25.8.2018 von der Kunstgiesserei St. Gallen vor Ort gegossene Glocke soll als verschüttetes und verstummtes Relikt ein Denkmal für eine ehemalige Glaubensgemeinschaft sein.

Stefan Baltensperger und David Siepert · Die Glocke, Hunziker-­Areal, 2018. Foto: Eva Linder
Die in einem Festakt am 25.8.2018 von der Kunstgiesserei St. Gallen vor Ort gegossene Glocke soll als verschüttetes und verstummtes Relikt ein Denkmal für eine ehemalige Glaubensgemeinschaft sein.

Stefan Baltensperger und David Siepert · Die Glocke, Hunziker­-Areal, 2018 

Stefan Baltensperger und David Siepert · Die Glocke, Hunziker­-Areal, 2018
 

Kevin Benz und Enrico Pegolo · Monociel – Zwei Welten unter einem Himmel, 2018. Foto: Lucas Ziegler Über die als QR-­Code funktionierende Wandmalerei an der Hagenholzstrasse 106 erhält man Zugang zu Instagram­-Bildern mit dem Hashtag #hunzikerareal – auf dass die Community gefördert werde.

Kevin Benz und Enrico Pegolo · Monociel – Zwei Welten unter einem Himmel, 2018. Foto: Lucas Ziegler
Über die als QR-­Code funktionierende Wandmalerei an der Hagenholzstrasse 106 erhält man Zugang zu Instagram­-Bildern mit dem Hashtag #hunzikerareal – auf dass die Community gefördert werde.

Fokus

Mitte der Neunzigerjahre begann in Zürich mit Kraftwerk1 eine neue Ära des genossenschaftlichen Bauens und Wohnens. Seit­dem sind in der Limmatstadt verschiedene zukunftsweisende Grossbauten entstanden, die heutigen Lebensbedingungen und ­-bedürfnissen nicht nur gerecht werden wollen, sondern diese zugleich entwickeln und gestalten. Wo partizipative Lebensfor­men erprobt werden, liegt es nahe, auch in der Kunst entspre­chende Modelle durchzuspielen. Ein Blick auf das Kunstenga­gement der Genossenschaft Mehr­-als-­wohnen.

Mehr-­als-­wohnen — Partizipation in der Genossenschaft

Vous trouverez le texte intégral dans l’actuelle édition imprimée du Kunstbulletin et ici, en ligne, 30 jours après la date de parution. Abonnement sur www.artlog.net/account

Mehr-­als-­wohnen ist der Zusammenschluss von 35 Genossenschaften. Ziel war es, auf dem früheren Standort der Betonfabrik Hunziker eine Mustersiedlung, ein «Stadtviertel der Zukunft» zu realisieren. Heute ist das 41’000 m2 grosse Areal Identitätsträger des ehem. Industriequartiers Leutschenbach. Masterplan­-Büros waren Duplex Architekten und Futurafrosch, beteiligt waren zudem Müller Sigrist, Miroslav Šik, pool Architekten. Angeboten werden neben altbewährten auch neue Wohnformen: u. a. eine 13-1/2-Zimmer ­Gemein­schaftswohnung, zumietbare Wohn­ und Arbeitszimmer, Allmendräume und Freizeitinfrastruktur. Das Areal bietet Wohnraum für etwa 1300 Personen und etwa 150 Arbeitsplätze. Es gibt zwei Restaurants, eine Hotelanlage, ein Café, Läden, mehrere Ateliers und Büros, einen Musik­ Club, eine Galerie, einen Kindergarten, einen Hort ... Andreas Hofer, Leiter Forschung und Innovation, ist seit letztem Jahr Leiter der IBA Stuttgart 2027.

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