Wind und Wetter

Herrliberg Wipkingen, Hagel in Herrliberg und Unwetter mit Feuer in Wipkingen im Juni 1586

Herrliberg Wipkingen, Hagel in Herrliberg und Unwetter mit Feuer in Wipkingen im Juni 1586

Hinweis

Wind und Wetter

Zürich — Das Wetter bietet eine unerschöpfliche Fülle an Diskussionsstoff und hilft über manche Lücken im Smalltalk hinweg. Dasselbe Wetter wird aber auch akribisch beobachtet und notiert, wie die mit Originalexponaten aus der Sammlung der Zentralbibliothek bestückte Ausstellung ‹Wind und Wetter› in der Schatzkammer im Predigerchor aufzeigt. Der chronologisch aufgebaute Rundgang beginnt mit einem Bericht zur Landwirtschaft aus der Römerzeit, lässt uns teilhaben an einer illustrierten Pergamenthandschrift aus der Klosterbibliothek Rheinau mit milden Wintern im 13. Jahrhundert und führt uns in die Gegenwart, wo wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Jahrestemperatur im Kanton Zürich 1996 zum letzten Mal unter dem langjährigen Mittel lag. Mit dem Zürcher Universalgelehrten Johann Jakob Scheuchzer (1672–1733) hielt die instrumentelle Wettererfassung samt barometrischen Höhenmessungen Einzug in der Schweiz. Er zeichnete auch mithilfe eines damals neuen Mikroskops 100 Schneeflocken in poetischer Detailtreue. Im 19. Jahrhundert wurden dann mehrere ganzjährig bemannte Wetterstationen eingerichtet, so auch auf dem Säntis. Ein zeitgenössischer Kurzfilm bringt uns schliesslich zur ‹Seegfrörni› von 1963, der vorerst letzten in einer langen Reihe. Es gibt viel zu entdecken
in diesen alten Dokumenten. 

Jusqu'à 
09.12.2022

→ Schatzkammer der Zentralbibliothek Zürich, bis 9.12. ↗ www.zb.uzh.ch

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