Zur frohen Aussicht

Flurina Badel & Jérémie Sarbach: Ohne Titel (Ingredienz II), 2015; Installation am Hühnerhof, Foto: Flurina Badel & Jérémie Sarbach
 

Flurina Badel & Jérémie Sarbach: Ohne Titel (Ingredienz II), 2015; Installation am Hühnerhof, Foto: Flurina Badel & Jérémie Sarbach

 

Raphael Stucky: Camouflage, 2015; Installation am Galgen, Foto: Hanes Sturzenegger

Raphael Stucky: Camouflage, 2015; Installation am Galgen, Foto: Hanes Sturzenegger

Thomas Julier: Aus: White Rainbow Over a Mourning Landscape, 2017; Installation im Rathaus und im Jugendlokal, Foto: Thomas Julier
 
 

Thomas Julier: Aus: White Rainbow Over a Mourning Landscape, 2017; Installation im Rathaus und im Jugendlokal, Foto: Thomas Julier

 

 

Celia & Nathalie Sidler: Reclaim The streets! Die Rutsche auf dem Dorfplatz, 2017; 25 bedruckte Fahnen und Performance, Foto: Josiane Imhasly

Celia & Nathalie Sidler: Reclaim The streets! Die Rutsche auf dem Dorfplatz, 2017; 25 bedruckte Fahnen und Performance, Foto: Josiane Imhasly

Moritz Hossli: Galgenvogel, 2017; Installation am Rathaus, Foto: Hanes Sturzenegger

Moritz Hossli: Galgenvogel, 2017; Installation am Rathaus, Foto: Hanes Sturzenegger

Andreas Kalbermatter: Dunkler Raum / Echo Chamber, 2017; Sound-Installation, 4 Modelle

Andreas Kalbermatter: Dunkler Raum / Echo Chamber, 2017; Sound-Installation, 4 Modelle

Katherine Oggier Chanda: My home is where my (he)art is, 2017; Performance an der Finissage

Katherine Oggier Chanda: My home is where my (he)art is, 2017; Performance an der Finissage

Michelle Kohler: Spiegelung, 2015, Installation im Dorfbrunnen

Michelle Kohler: Spiegelung, 2015, Installation im Dorfbrunnen

Zur frohen Aussicht

Eine Sommer-Ausstellung mit jungen Künstlerinnen und Künstlern im Walliser Bergdorf Ernen

Type 
Espace public
Adresse 
diverse Orte im Dorf
3995 Ernen
Suisse
Heures d’ouverture 

7. Juli bis 29. September 2019, Vernissage: Samstag, 6. Juli um 16 Uhr

Kunst gehört nicht nur in die Städte, sondern auch aufs Land. Nicht zur touristischen Standortförderung oder als gezielte Massnahme zur Rettung und Regeneration sozialer Strukturen, sondern als Kunst für sich, die das ästhetische Bewusstsein schärft, gesellschaftliche Fragen verhandelt und die Betrachter*innen bewegt. Mit diesem Credo initiierte Josiane Imhasly 2015 die Sommer-Ausstellung ZUR FROHEN AUSSICHT in Ernen. Das Walliser Bergdorf ist ein besonderer Ort, der kaum jemanden gleichgültig lässt. Alle zwei Jahre werden junge Künstler*innen eingeladen, das Dorf und die umgebende Landschaft über ihre Kunst zu erfassen und zu reflektieren. Die Arbeiten entstehen ausgehend von einem gemeinsamen Aufenthalt im Dorf und werden an von den Künstler*innen selbst gewählten Orten im Freien oder in während dieser Zeit öffentlich zugänglichen Räumen eingerichtet.

 

Informations 

Kunst gehört nicht nur in die Städte, sondern auch aufs Land. Nicht zur touristischen Standortförderung oder als gezielte Massnahme zur Rettung und Regeneration sozialer Strukturen, sondern als Kunst für sich, die das ästhetische Bewusstsein schärft, gesellschaftliche Fragen verhandelt und die Betrachter*innen bewegt. Mit diesem Credo initiierte Josiane Imhasly 2015 die Sommer-Ausstellung ZUR FROHEN AUSSICHT in Ernen. Das Walliser Bergdorf ist ein besonderer Ort, der kaum jemanden gleichgültig lässt. Alle zwei Jahre werden junge Künstler*innen eingeladen, das Dorf und die umgebende Landschaft über ihre Kunst zu erfassen und zu reflektieren. Die Arbeiten entstehen ausgehend von einem gemeinsamen Aufenthalt im Dorf und werden an von den Künstler*innen selbst gewählten Orten im Freien oder in während dieser Zeit öffentlich zugänglichen Räumen eingerichtet.

Die Herkunft der jungen Künstler*innen ist wichtig, da sich Fragen nach Heimat und Verwurzelung an diesem Ort aufdrängen. Die Hälfte der eingeladenen Künstler*innen kommen deshalb aus dem (Ober)Wallis, die anderen aus verschiedensten Regionen der Schweiz. So entsteht ein fruchtbarer Dialog zwischen «Hiesigen» und «Üsserschwizern». Eine Affinität zu ländlichen Regionen, ein Interesse für das Ortsspezifische und eine Vorliebe für eine künstlerische Praxis ausserhalb des institutionellen Rahmens verbindet sie alle.

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