«Modelle für morgen: Köln», European Kunsthalle

Hinweis

«Modelle für morgen: Köln», European Kunsthalle

Es gibt kein Denken ohne Utopie, ohne Erforschung des Möglichen, des Anderswo, konstatierte der französische Philosoph Henri Lefèbvre in seinem Buch «Die Revolution der Städte» (1970). Eine Erforschung des Möglichen, des Anderswo treibt auch die Ausstellung «Modelle für morgen: Köln» an, die vom Team der European Kunsthalle in Zusammenarbeit mit der Architektengruppe «Spaces of Production» entwickelt wurde. Im Juni 2005 als eine Institution ohne eigene Räume gegründet, widmet sich die European Kunsthalle mit «Modelle für morgen: Köln» dem Phänomen des nachöffentlichen Raumes: eines urbanen Raumes, der weitgehend von kommerziellen und privaten Interessen durchdrungen ist und in dem die Grenzen zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen vielerorts unscharf geworden sind. Auf einem kreisförmigen Parcours mit 22 Stationen, der das Logo der European Kunsthalle aufgreift und wie ein Ring auf die Innenstadt projiziert wurde, liegen so disparate Orte wie die «Erste Kirche Christi» und das Kundenzentrum der Stadt Köln. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler - darunter Vito Acconci, Michael Beutler, Liam Gillick, Tue Greenfort, International Festival, Pia Rönicke, Silke Schatz und Lawrence Weiner - eignen sich diese Orte auf unterschiedliche Weise an, um ein nicht minder disparates Publikum mit Szenarien einer möglichen künftigen Kunsthalle in Köln zu konfrontieren.

Jusqu'à 
27.04.2007

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