Andreas Karl Schulze im Kunstverein

Andreas Karl Schulze, Ausstellungssituation, 2002

Andreas Karl Schulze, Ausstellungssituation, 2002

Hinweis

Andreas Karl Schulze im Kunstverein

Der postminimalistische Maler Andreas Karl Schulze bespielt jetzt mit seiner streng geometrischen und monochromen Malerei die vor kurzem umgebauten Räume des Kunstvereins Heilbronn. Der Titel der gewissermassen «diskreten» Ausstellung «Etwas Etwas Und Etwas Nichts» gibt dabei das ästhetische Programm des Künstlers vor: Andreas K. Schulze betreibt eine konsequente und präzise Reduktion auf die Nutzung von 5 x 5 cm grossen Farbquadraten, die, direkt an die Wand aufgebracht, in sieben unterschiedlichen Variationen hier sensible Kommentare zur neuen Architektur des Hauses abgeben. So strukturieren diese gewitzten Arbeiten, zurückhaltend aber bestimmt, in fast schon rhythmischer Weise den Raum und dessen visuelle Wahrnehmung. Dabei liegt es an den Besuchern selbst, diese in seine Einzelteile zerlegte Wahrnehmung wieder zu einem so künstlichen wie künstlerischen Ganzen zusammenzufügen – oder sie selbstbewusst als fragiles Fragment im eigenen Bilderhaushalt stehenzulassen. Katalog.
Bis 19.5.

Auteur(s)
Testvorname red.
Artiste(s)
Andreas Karl Schulze

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