«Künstlerinnen – Positionen 1945 bis heute» in der Kunsthalle

Rita Furrer: Performance «Bilderschatten-Schattenbilder», 24.6.1983, Dominikanerkirche Krems, Foto: Lotte Hendrich-Hassmann; Ausarbeitung: Gudrun Vogler ©VBK Wien, 2003

Rita Furrer: Performance «Bilderschatten-Schattenbilder», 24.6.1983, Dominikanerkirche Krems, Foto: Lotte Hendrich-Hassmann; Ausarbeitung: Gudrun Vogler ©VBK Wien, 2003

Hinweis

«Künstlerinnen – Positionen 1945 bis heute» in der Kunsthalle

Die Ausstellung stellt Arbeiten von 160 Künstlerinnen in Österreich seit 1945 bis heute vor. Dabei werden verschiedene Fragen thematisiert. Wie hat sich die Stellung von Künstlerinnen auf dem Kunstmarkt gewandelt, wie wird Feminismus neu definiert? Macht die Geschlechtertrennung in Themenausstellungen (noch) Sinn? Die Ausstellung zeigt einmal mehr auf, dass Positionen von Künstlerinnen nicht genügend gewürdigt wurden, obwohl sie die künstlerische Entwicklung massgeblich mitbestimmt haben. Die Ausstellung bezieht zudem ganz bewusst angewandte Bereiche mit ein, die als traditionell weibliches Rollenverhalten gerne an den Rand gedrängt werden. Neben Malerei, Objektkunst und Fotografie sind Auseinandersetzungen mit Neuen Medien und insbesonders Performance und Body-Art zu sehen. Einige Namen von teilnehmenden Künstlerinnen sind: Uli Aigner, Valie Export, Christine und Irene Hohenbüchler, Birgit Jürgenssen, Johanna Kandl, Kiki Kogelnik, Elke Krystufek, Maria Lassnig, Florentina Pakosta, Eva Schlegl oder Susanne Wenger. Kuratorinnenteam: Christa Hauer-Fruhmann, Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Silvie Steiner und Elisabeth Voggeneder. Mit Katalog.

Jusqu'à 
14.02.2004

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