«NARCISSUS/new visions on self-representation» im CRAC

Alexander Vogt · Aus der Serie: Empire of arbitrary, 2003 Foto, 50 x 75 cm

Alexander Vogt · Aus der Serie: Empire of arbitrary, 2003 Foto, 50 x 75 cm

Hinweis

«NARCISSUS/new visions on self-representation» im CRAC

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von 15 internationalen Künstlern, die sich auf ganz persönliche Art mit dem Thema Selbstporträt beschäftigen. Jenseits der klassischen Vorstellung, die man mit diesem Genre assoziiert, gelingt es ihnen, in unterschiedlichen, zeitgemässen Ausdrucksweisen einen neuen Zugang zu diesem «ewigen» Thema zu finden. Gilbert & George spielen in der Ausstellung die Rolle einer Art «Überväter». Die Fotoarbeiten des berühmten englischen Duos kann man als dandyeske Inszenierungen der beiden Künstler als omnipräsente Protagonisten betrachten. Die beiden italienischen Künstler Piero Golia und Maurizio Cattelan behandeln das Thema mit einer ordentlichen Portion schwarzen Humors. Ersterer konfrontiert die Besucher mit seinem Skelett, reproduziert im Verhältnis 1:1, mit zwei ultimativen Identifikationsobjekten: einem goldenen Zahn und einem Ring. Der Zweite präsentiert sich selbst als eine Art Kasperle-Puppe, die für die Dauer der Ausstellung an einem Kleiderständer hängt. Bei Gert Rappenecker ist die Karriere als Künstler mit seiner Arbeit als Fotomodell verknüpft. Aus diesem Doppelleben entstand ein neues Projekt, in dem er die Kraft untersucht, mit der wir auf unser eigenes Bild einwirken. Weitere Künstler, die den narzisstischen Flirt mit sich thematisieren, sind: Erwin Wurm, Tony Matelli, Olivier Blanckart, Mat Collishaw, Alexandra Vogt, Annika Ström, Chantal Michel, Sarah Lucas, Mathilde ter Heijne, Matthieu Laurette, Olaf Nicolai.

Jusqu'à 
21.02.2004

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