Teres Wydler in der Galerie Villa am Aabach

Teres Wydler · Lichtkeime, Über die Empfindsamkeit von Licht
Installationen in der Villa am Aabach Uster, © 2004 ProLitteris Zürich

Teres Wydler · Lichtkeime, Über die Empfindsamkeit von Licht
Installationen in der Villa am Aabach Uster, © 2004 ProLitteris Zürich

Hinweis

Teres Wydler in der Galerie Villa am Aabach

Eine frühere Ausstellung hiess «Reflektion - Reflexion». Schon im Titel wurde deutlich, dass Teres Wydler intellektuelle Tätigkeit im Kontext von Licht definiert, Licht als Basis von Kultur versteht. Wydler beschäfigt sich seit bald zehn Jahren mit dem Phänomen Licht, das sie als Antriebskraft aller Lebensprozesse fasziniert. In der Ausstellung in der Villa am Aabach mit dem Titel «Lichtkeime, Installation über die Empfindsamkeit von Licht» will sie anhand von Reflexionen, Projektionen, Schatten, Glanz und Schein die Empfindsamkeit von Licht aufzeigen - im taghellen Raum! Durch alle Räume im oberen Geschoss hat die Künstlerin einen Bilderfries inszeniert. Friese bringen in der Ausrichtung auf die Horizontale eine diesseitige, sich in Raum und Zeit abspulende Bewegung ein. Wydler versteht das Fries als Kontinuum. Sie arbeitet mit den spiegelnden, polierten oder reflektierenden Oberflächenhandelsüblicher, banaler Alltagsdinge: «falschen» Lichtern etwa wie Katzenaugen oder kompliziert verspiegelten Autoscheinwerfern, die nur durch die Reflexion eines Lichtstrahls aus anderer Quelle leuchten. Wydler nennt sie «leise Lichter». Im Rhythmus des sich ständig verändernden Tageslichts und der sich verändernden Blickwinkel der BetrachterInnen lösen sich die materiellen Vorgaben auf in einen schillernden Tanz der Lichter. Mit Publikation.

Until 
30.04.2005

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