René Magritte in der Fondation Beyeler

René Magritte · Das Reich der Lichter, 1954, Öl auf Leinwand, 146 x 114 cm, Privatsammlung, © ProLitteris, Zürich

René Magritte · Das Reich der Lichter, 1954, Öl auf Leinwand, 146 x 114 cm, Privatsammlung, © ProLitteris, Zürich

Hinweis

René Magritte in der Fondation Beyeler

«Finster wars, der Mond schien helle, als ein Hase blitzesschnelle, langsam um die Ecke lief.» Suchte man einen Maler, um derart widersinnige Kinderreime in Bilder zu fassen, könnte es wohl René Magritte (1898-1967) sein. Der in Brüssel lebende Künstler war gelangweilt vom gesunden Menschenverstand. Er träumte im trauten Wohn- und Esszimmer, die er auch als Atelier nutzte, von Aufregung und Schrecken, von ungereimten Begebenheiten, die er auf der Malbühne dramatisierte. «Ceci n´est pas une pipe», sein wohl bekanntestes Bild, zeigt eine Pfeife, die aber, wenn man Erfahrung und Realität vergisst, auch ganz andere Bedeutungen gewinnen kann. Die Dinge sind nicht länger, was sie zu sein scheinen, entwickeln ungeahnte Kompetenzen. Die Fondation Beyeler zeigt eine Retrospektive mit rund 90 Bildern des Meisters, dem man gern einen typisch belgischen Sinn fürs Skurrile zusprechen möchte. Die Ausstellung wurde organisiert zusammen mit dem BA CA Kunstforum Wien und der Fondation Magritte. Mit Katalog im Ludion Verlag.

Until 
26.11.2005

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