Wallpaintings

Olivier Mosset, Wallpaintings, 2005, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St. Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St. Gallen

Olivier Mosset, Wallpaintings, 2005, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St. Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St. Gallen

Olivier Mosset, Wallpaintings, 2005, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St. Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St. Gallen

Olivier Mosset, Wallpaintings, 2005, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St. Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St. Gallen

Olivier Mosset, Wallpaintings, 2005, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St. Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St. Gallen

Olivier Mosset, Wallpaintings, 2005, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St. Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St. Gallen

Olivier Mosset, Wallpaintings, 2005, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St. Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St. Gallen

Olivier Mosset, Wallpaintings, 2005, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St. Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St. Gallen

Olivier Mosset, Wallpaintings, 2005, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St. Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St. Gallen

Olivier Mosset, Wallpaintings, 2005, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St. Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St. Gallen

Wallpaintings

Public Art

Für den von Max Müller entworfenen Neubau der Eissportanlage Lerchenfeld hat der aus dem Neuenburg stammende und heute in Arizona, USA lebende Künstler Olivier Mosset 2005 eine radikale wie bestechend reduzierte Intervention geschaffen. Die östliche Innenwand des Eishallenraums hat er mit grünen und weissen Farbbändern von acht Metern Breite versehen. Diese Abmessung entspricht exakt der Distanz zwischen den Dachträgern. Die Farbigkeit der Bahnen erlaubt, insbesondere im Sportkontext, einen einfachen Zugang zum Werk, da sie mit dem St.Galler Kantonswappen in Verbindung gebracht werden kann.
In einem 36-Grad-Winkel verlaufen die Bänder von unten links nach oben rechts über die gesamte Wandfläche, ohne Rücksicht auf architektonische Elemente wie beispielsweise Fensteröffnungen oder Geschosshöhen zu nehmen. Das Konzept der „Wallpaintings“, das auch entlang der Zirkulationsszonen im Erd- und Obergeschoss weitergeführt wird, lässt vielfältige Formfindungen zu. Der gebaute Raum wird visuell dekonstruiert gleichwie die architektonischen Voraussetzungen mit der grossflächigen monochromen Malerei interferieren. Dieses spannungsvolle Wechselspiel, das jegliche Form von statischen Gegebenheiten und starren Voraussetzungen in Frage stellt, transzendiert den Raum in eine neue Dimension und bietet immer wieder neue, überraschende Sichtweisen an. (Stefanie Kasper, Mai 2020)
 

Technik 
Wandmalerei
Datierung 
2005
Objektmasse 
Andere 
Farbbahnen: 8 Meter breit
Material 

Farbe auf Beton

Standort 
Zürcher Strasse 152
9014 St. Gallen
Schweiz
Künstler/innen
Olivier Mosset

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