Stadt Zürich - Kunst im öffentlichen Raum

Stadt Zürich - Kunst im öffentlichen Raum

Kiör

Typ 
Öffentlicher Raum
Adresse 
Werdmühleplatz 3
Amtshaus V
8001 Zürich
Schweiz
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Ausstellungen/Newsticker Datumaufsteigend sortieren Typ Ort Land
Gasträume 2020 27.06.202020.09.2020 Grossausstellung/Festival Zürich
Schweiz
CH
Heinrich Gartentor – Insel in der Stadt 22.08.201917.09.2019 Ausstellung Zürich
Schweiz
CH
Kunst für den Münsterhof 22.08.2019 Vernissage Zürich
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Gasträume 2019 08.06.201901.09.2019 Ausstellung Zürich
Schweiz
CH
Zurich Contemporary Art Weekend 2019 08.06.201909.06.2019 Event Zürich
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Ausschreibung Gasträume 2019 18.12.201822.02.2019 Andere Zürich
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Baltensperger+Siepert - Die Glocke 25.08.2018 Event Zürich
Schweiz
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Art in Public Spaces (Kiör) 09.06.201802.09.2018 Ausstellung Zürich
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Einweihung: HAUS – Peter Fischli und David Weiss 23.05.2018 Andere Zürich
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Lokaltermin Schwamendingen 19.08.201709.09.2017 Ausstellung Zürich
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Einweihung: Kunstprojekt Münsterhof 15.08.2017 Event Zürich
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Kunstprojekt Münsterhof 15.08.201712.09.2017 Ausstellung Zürich
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Leitung
Christoph Doswald Curator
Sara Izzo Curator

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Tag 35 - Max Bill

Zum Abschluss der fünften Corona-Lockdown-Woche gibt’s heute ein weiteres Highlight – die Pavillon-Skulptur von Max Bill an der Zürcher Bahnhofstrasse ist vermutlich zusammen mit Tinguelys „Heureka“ eines der bekanntesten und beliebtesten Kunstwerk im öffentlichen Raum der Stadt Zürich.

Die Granitskulptur von Max Bill ist ein Hauptwerk des konkreten Künstlers. Die begehbare Granitskulptur steht an erstklassiger Lage nahe der Bahnhofstrasse. Dem hektischen Treiben bringt die «Pavillon-Skulptur» mit ihren klaren Linien Ruhe und Entspannung entgegen. Die Skulptur, die je nach Blickwinkel aber auch sehr lebendig wirkt, ist sicherlich eines der bekannteren Werke von Max Bill.
Die Skulptur ist aus 63 gleich grossen Granitquadern (42 x 42 x 210 cm) geschaffen. Der Granit stammt aus einem längst geschlossenen Steinbruch im Schwarzwald, wodurch Renovationsarbeiten erschwert werden.

Max Bill (1908-1994) machte sich einen Namen als Künstler, Architekt, Maler, Grafiker und Bildhauer. Sein Erfolg machte ihn in den 1930er Jahren zu einem Exponenten der Schweizer Kunstszene. Er verschrieb sich der Konkreten Kunst, welche sich der Übersetzung abstrakter Ideen in konkrete Gegenstände zum Ziel gesetzt hat. Gemeinsam mit anderen Schweizer Künstlern war er Vertreter der Zürcher Schule der Konkreten, welche sich von Wassily Kandinsky und Paul Klee inspirieren liess.

2013 - genau 30 Jahre nach der Einweihung des Pavillons, wurde er im Zuge der Renovationsarbeiten an der Bahnhofstrasse umfassend saniert. Dabei wurden zwei Steinquader durch neue ersetzt, was allerdings keine leichte Aufgabe war. Der Tages-Anzeiger hat zum Anlass dieser Tätigkeiten einen spannenden Artikel zur Geschichte des Pavillons veröffentlicht, in welchem auch deutlich wird, dass die Skulptur nicht von Anfang an so beliebt war.

«Verschandelung der Stadt, Scheusslichkeit, Geschmacksverirrung, monströs, Versteinerung der Stadt, Hürdenlauf für Zyklopen, Villa Durchzug» – so und ähnlich tönte es 1981 in unzähligen Leserbriefen, nachdem Max Bills Kunstwerk als 1:1-Modell aus Styropor aufgestellt worden war. «Wenn uns das Ausland schon für die Dorftrottel Europas hält, müssen wir es dann auch noch zeigen», empörte sich W. Schmuckli im «Tages-Anzeiger».
Das hinderte die Leute aber nicht daran, das Werk schon bald zur Mittagspause zu bevölkern – genau wie es der Künstler wollte, der für sein Werk immer auch mit den «44 Sitzplätzen» warb, die es anzubieten habe. Die Skulptur «erwünscht sich Besucher, die sie begehen und benützen, als Fotoobjekt, als Kulisse», sagt Max Bills Sohn Jakob.

Der ganze Artikel dazu: https://www.tagesanzeiger.ch/…/die-villa-dur…/story/31747834

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Kunst im öffentlich Raum muss weiterhin öffentlich zugänglich sein - für die ganze Bevölkerung! Deshalb werden wir während dem Corona Lockdown jeden Tag bisher unveröffentlichte Videoaufnahmen von einigen der bekanntesten und spektakulärsten Kunstwerken im öffentlichen Raum auf Social Media posten und der Bevölkerung so digital zugänglich machen, damit man auch zu Hause in Quarantäne Kunst und Kultur geniessen kann.

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