«Wouldn't it be nice?» im Centre d'Art Contemporain

Alicia Framis · «100 ways to wear the chinese flag», 2007, Courtesy Galeria Helga de Alvear

Alicia Framis · «100 ways to wear the chinese flag», 2007, Courtesy Galeria Helga de Alvear

Hinweis

«Wouldn't it be nice?» im Centre d'Art Contemporain

In den letzten Jahren sind sich Kunst und Design nähergekommen. Wieder einmal, darf man wohl sagen. In einer Ausstellung, die im Rahmen der Veranstaltung AC*DC der Haute école d'art et de design in Genf in Zusammenarbeit mit dem Museum für Gestaltung Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste stattfindet, stellen sich Künstler und Gestalter gemeinsam die Frage nach der kulturellen und sozialen Rolle von Design. Vor Ort hat Martino Gamper (*1971) aus Fundstücken vom Flohmarkt eine Serie von Möbeln hergestellt, die an Armleders «Furniture Sculpture» erinnern, im Gegensatz dazu jedoch zum täglichen Gebrauch bestimmt sind. Auch die zweiplätzigen schwarzen Hängematten von «Bless» (Désirée Heiss/Ines Kaag) laden die Besucher zum Ausruhen ein. Etwa beim Bewundern der «Haute Couture» - Kleider, die die spanische Künstlerin Alicia Framis (*1967) aus der chinesischen Nationalflagge schneidern liess: «China Five Stars» als Alternative zu Billigmodellen «Made in China». Selbst aktiv werden darf man, indem man die Skulptur von Tobias Rehberger (*1966) kopiert oder sich von den ganz speziellen Spielkarten Ryan Ganders (*1976) zu neuen Jassregeln inspirieren lässt. Wie fliessend die Grenzen zwischen «Handwerk» und Kunst sind, beweisen auch die Arbeiten wie der Stuhl mit offenem Sekretär aus hellblauem Styropor des Holländers Jurgen Bey.

Until 
15.12.2007

Parallel dazu zeigt die Genfer Galerie Mitterrand+Cramer unter dem Titel «Design A-Z» Objekte u. a. von Ron Arad, Zaha Hadid, Atelier van Lieshout. Bis 22.12.

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