Ernst Messerli im Palazzo

ERNST MESSERLI · Dent de Vaulion,
um 1950, 50 x 50 cm

ERNST MESSERLI · Dent de Vaulion,
um 1950, 50 x 50 cm

Hinweis

Ernst Messerli im Palazzo

Anlässlich des 100. Geburtstages von Ernst Messerli wird in den Räumen des Palazzo Liestal eine umfassende Retrospektive gezeigt. Trotz zahlreicher Ausstellungen ist die längerfristige und überregionale Resonanz für Ernst Messerlis (1907-1974) Werk, das sich durch ein feines Sensorium für aufeinander abgestimmte Farbklänge und sorgfältig abgewogene, geometrische Kompositionen und ihre Variationen auszeichnet, fast ganz ausgeblieben. Von seinen gegenständlichen und figürlichen Aquarellen und Ölbilden der Frühzeit, darunter Porträts, vereinzelte Akte, wunderbare Landschaften und Dorfansichten, ging er 1950 zur ungegenständlichen Malerei über. Dabei bediente er sich vorwiegend geometrischer Elemente und Rasterstrukturen, um seine weitgehend selbst entwickelte Farbenlehre anzuwenden. Ernst Messerlis Werke der fünfziger und sechziger Jahre sind in mancher Hinsicht der Ästhetik der Konkreten Kunst verpflichtet. Doch gleichzeitig fanden die fliessenden, organischen Formen des Designs der fünfziger Jahre mit den kräftigen, teilweise auch pastellenen Farben Eingang in sein bildnerisches Gestalten. Seine
Kompositionen lassen sich als Synthese seiner Auseinandersetzung mit farbtheoretischen Überlegungen von Paul Klee, mit Sonja Delaunays rationaler Formensprache und mit Robert Delaunays Theorie des Simultaneismus beschreiben. Die Brücke in die Gegenwart schlagen in der Ausstellung die gleichzeitig präsentierten Werke dreier Basler Künstler, Samuel Buri, Johannes Burla und Werner von Mutzenbecher.

Jusqu'à 
22.03.2008

Zur Ausstellung erscheint eine Monografie im Schwabe Verlag.

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