‹Painting on the Move› im Kunstmuseum, Museum für Gegenwartskunst und in der Kunsthalle sowie in verschiedenen Basler Galerien

jackson Pollock : Number 11
1951, Öl auf Leinwand, 146 x 352 cm
Daros Collection, Switzerland

jackson Pollock : Number 11
1951, Öl auf Leinwand, 146 x 352 cm
Daros Collection, Switzerland

Hinweis

‹Painting on the Move› im Kunstmuseum, Museum für Gegenwartskunst und in der Kunsthalle sowie in verschiedenen Basler Galerien

Das von den drei Institutionen initiierte Projekt erkundet die Malerei und ihre Möglichkeiten unter veränderten medialen Bedingungen und kristallisiert deren Brisanz und Aktualität heraus. Als erste Station eröffnet das Kunstmuseum die dreiteilige Ausstellung und spannt einen weiten Horizont auf, in dem es das 20. Jahrhundert als Malerei der Gegenwart beschreibt. Mit ausgewählten Werken von Cézanne und Monet, über Picasso bis De Kooning bezieht die Ausstellung auch Positionen neuerer Malerei wie Wool, Hirst und Rauch mit ein. Jedes Gemälde steht exemplarisch für eine bestimmte künstlerische Neuformulierung und veranschaulicht durch sein dialogisches Ineinandergreifen mit anderen Bildern einen kontinuierlichen, von Brüchen und fliessenden Übergängen genauso gekennzeichneten Prozess. Das Museum für Gegenwartskunst macht in einem zweiten Teil ‹Es gibt kein letztes Bild – Malerei nach 1968› die fast zur Beschwörungsformel gewordene Rede vom Tod der Malerei zum Ausgangspunkt und unternimmt mit Einzelwerken von Ryman, Polke, Warhol, Richter und anderen eine Verdichtung der wichtigsten Positionen jener Debatte um das letzte Bild. Im Zentrum aber steht die Präsentation grösserer Werkgruppen gegenwärtiger Künstlerinnen und Künstler wie Armleder, Förg, Hume, Levine, Tuymans, deren Malerei sich in einem Feld zwischen Abstraktion und Figuration, Kalkül und sinnlicher Spontaneität neue Möglichkeiten des Bildes erarbeitet. Mit ‹Nach der Wirklichkeit› findet das Projekt einen vorläufigen Abschluss. Die Kunsthalle widmet sich in den gezeigten Werken 23 aktuellen Positionen wie Morris, Close, Gardner, Nanxing, welche die Bedeutung der Auseinandersetzung mit Fotografie und elektronischen Medien thematisieren und deren Konsequenzen für die malerische Darstellung von Wirklichkeit fruchtbar machen und reflektieren.

Katalog sFr. 58.–. Vom 16.–18.8. findet ein Symposium statt (u.a. mit Thierry de Duve und Hubert Damisch).

Bis 8.9.

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