Marianne Engel

Marianne Engel · Fliegenpilz 7, 2006, Fotografie

Marianne Engel · Fliegenpilz 7, 2006, Fotografie

Hinweis

Marianne Engel

Die Aargauer Manor-Preisträgerin 2010 führt uns mit ihrer raumgreifenden Inszenierung «Forst» in eine magisch-nächtliche Waldsituation. Was Marianne Engel (*1972) bisher mit ihrer Hasselblad respektive Rollei­flex auf Nachtwanderungen suchte und mit raffiniertem Licht-Management fotografierte, ist zum geheimnisvollen Filmset im Bonsai-Format gewachsen. Alle 25 Minuten wird der Geister-Wald angestrahlt und tankt so das Licht für eine weitere Fluoreszenz-Aufführung. Dahinter steckt die Vorstellung, dass die Welt vor allem in der Nacht ein «geheimes Leben» führe. Um dieses zu ergründen, absolvierte Engel zunächst ein Biochemiestudium und blieb als Künstlerin bewusst Autodidaktin. Der «Rucksack» der Naturwissenschaftlerin vermischt sich in den Fotografien, Objekten und Inszenierungen mit der Imagination der Künstlerin. Wichtig ist dabei das Licht, sei es Mond- oder Sonnenlicht, jenes von Glühwürmchen, Leuchtbakterien oder Blitzlichtern. In «Forst» weist Engel durch Beleuchtungsunterbrechungen auf das Fiktive und setzt mit den Bonsai-Bäumen auf das Quasi-Reale zwischen Imagination und «geheimem Leben».

Jusqu'à 
20.11.2010
expositions/newsticker Datetrier par ordre croissant Type Ville Pays
Marianne Engel 07.09.2010 - 21.11.2010 exposition Baden
Suisse
CH
Artiste(s)
Marianne Engel
Auteur(s)
Annelise Zwez

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